Ein Gesundheitssystem, das krank macht

Unser Gesundheitssystem weist viele Mängel auf. Eines davon ist die Ungleichbehandlung von gesetzlich und privat Versicherten. Wir dürfen aber nicht übersehen, dass das System auch diejenigen, die in unterschiedlichen Gesundheitsberufen arbeiten, enorm belastet.

„Ein Gesundheitssystem, das diejenigen krank macht die in ihm arbeiten, kann nicht gesund sein“. Mit diesen Worten bringt Janosch Dahmen, gesundheitspolitischer Experte des Landesvorstandes, den gesundheitspolitischen Leitantrag ein. Ob Ärzt*innen oder Pfleger*innen, alle leiden unter dem Arbeitsplatz Krankenhaus. Überlange Arbeitszeiten und eine zu geringe Bezahlungen sind Beispiele dafür. Aber auch die meisten anderen Gesundheitsberufe sind von ungerechten Arbeitsbedingungen betroffen. „Denn die Realität hat weder mit den Bedürfnissen der Menschen noch mit dem Berufsethos des Gesundheitswesens zu tun“.

Gesundheit im Bund

Schwarz-Gelb hat auf viele der negativen Entwicklungen im Gesundheitswesen nicht oder kaum reagiert: Weder für den demografischen Wandel noch für die kritischen Arbeitsbedingungen hat die Regierung Merkel hat es geschafft, notwendige Reformen in Angriff zu nehmen. Stattdessen lässt sie die Beschäftigten allein: Als Resultat leiden sie „unter Arbeitsverdichtung, sie leiden unter Stress und sie leiden darunter, dass sie ihren eigenen Maßstäben nicht gerecht werden können“, so Maria Klein-Schmeink zu den Folgen der Gesundheitspolitik von schwarz-gelb.

Gesundheit in NRW

Übermüdete Ärzt*innen am OP-Tisch bedeuteten ein großes Risiko für Patient*innen. Das zeigt: Bessere Arbeitsbedingungen führen zu einer besseren Qualität in der Versorgung. Mit unserer Gesundheitsministerin Barbara Steffens richten wir uns nach diesem Grundsatz und schaffen ein attraktiveres Arbeitsumfeld für Gesundheitsberufe. „Wir brauchen die Rahmenbedingungen, den Ausbildungssektor und wir brauchen adäquate Strukturen“ beschreibt Gesundheitsministerin Barbara Steffens die Strategie unserer Landesregierung. Mit dem Antrag setzen wir diesen Kurs, den wir hier in NRW bereits seit 2010 verfolgen, fort: Wir stärken die Beschäftigten im Gesundheitssektor!

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