Für eine bessere Zukunft unserer Kinder

Der Schutz und die Förderung von Kindern ist schon immer ein wichtiger Eckpfeiler GRÜNER Politik. Mit unserem Beschluss „Kinderland Nordrhein-Westfalen“ positionieren wir uns auf Seiten der Familien und streiten für einen quantitativen und qualitativen Ausbau der Kinderbetreuung.

Auf GRÜNEN Landesparteitagen gibt es bereits seit Jahren eine Kinderbetreuung. Was für uns selbstverständlich ist, ist in Deutschland leider keine Realität: Von einem bedarfsgerechten Betreuungsangebot sind wir weit entfernt. Seit dem Regierungswechsel 2010 hat NRW zwar eine rasante Aufholjagd beim Thema U3-Ausbau hingelegt, ab Sommer kann jedem dritten Kind unter drei Jahren einen Betreuungsplatz angeboten werden. Weitere Anstrengungen sind jedoch vonnöten.

Wir wollen Kinder fördern und nicht den Trauschein!

„Verlässliche und hochwertige Kindertagesstätten sind das Fundament guter Bildung“, so unser Landesvorsitzender Sven Lehmann in seiner Rede. Deshalb müssen wir die Bundesregierung am Ausbau von Betreuungsangeboten mehr in die Pflicht nehmen, bisher hat schwarz-gelb wenig getan: Aus Berlin gibt es seit der Vereinbarung von 2007 kaum Hilfe, in Düsseldorf hat schwarz-gelb bis 2010 Bundesmittel, die für den Betrieb von Kitas vorgesehen waren, für den Landeshaushalt abgegriffen. Das ist für Katja Dörner unbegreiflich, denn „weniger Bildung heißt verpasste Chancen. Sowohl individuell als auch gesellschaftlich!“

Wir haben andere Pläne: Anstatt die Eltern mit dem Betreuungsgeld dafür zu bestechen, ihr Kind zuhause zu behalten, wollen wir diese Herdprämie wieder abschaffen. Die freigewordenen Mittel wollen wir in den Ausbau von Kitas stecken. Diese bilden immerhin einen ersten Lebens- und Lernort außerhalb der Familie. Auch die schrittweise Abschmelzung des Ehegattensplittings gibt wertvolle Ressourcen frei.

Kinder sind unsere Zukunft

Ebenso wichtig wie die Zahl der Betreuungsplätze ist deren Qualität: „Wir wollen keine Kinder-Aufbewahrung. Dazu müssen wir die Erzieher*innen und Mitarbeiter*innen bei ihrer schweren Arbeit unterstützen“ forderte Andrea Asch. Dafür brauchen wir  Gruppengrößenbeschränkungen und ein verbindliches Fachkraft-Kind-Verhältnis.

Das desolate schwarz-gelbe KiBiz-Gesetz wollen wir mit einem Landes-Kindergartengesetz ablösen, dass seinen Namen auch verdient. Darin werden wir qualitative Mindeststandards festlegen und den Beruf der Erzieher*in attraktiver und planungssicherer gestalten.

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