W-LR-14 Axel Langen

Liebe Freundinnen und Freunde,

ich bitte euch darum mich „nicht“ als Delegierten in den Länderrat zu wählen, wählt lieber jemand von den Anderen. Die sind viel Kompetenter, sehen viel besser aus und haben viel mehr Erfahrung. Und Ahnung hab ich höchstens von „Vorahnungen“.

Falls ihr aber doch das Wagnis eingehen wollt, solltet ihr dies, als Warnung, über mich wissen:

Ich bin ein Nobody und erst seit Mai 2012 Mitglied der Grünen und sehr schüchtern. Es fällt mir schwer mich durchzusetzen. Besonders wenn ich wieder einmal versuche meinen großen Traum von der „inklusiven Gesellschaft“ zu verwirklichen. Einen Traum von Teilhabe und Vielfalt. Einen Traum von einer barrierefreien Umwelt für behinderte Menschen. Wie kriegt so ein Mensch wie ich, schüchtern, behindert und politisch wie privat chronisch Pleite das nur hin? Erst vor wenigen Tagen raffte ich all meinem Mut zusammen und bat den BuVo um nenn kleinen Vorschuss von 500.000 €, damit unsere LAGen in NRW auch behinderten Menschen, die Mitarbeit ermöglichen können. Die Antwort war lieb, nett und schrecklich.

Ich aber muss sagen, trotzdem hab ich die da im BuVo immer noch lieb! Denn die haben ja so recht, ich kann mich nur net durchsetzen. da isset eben! Aber wenn ich jetzt Delegierter im Länderrat wäre, hätte ich mehr Selbstvertrauen um mich als Mitglied der BuVo AG „Barrierefreiheit“ durchzusetzen. Könnte die Bundesebene besser mit der Landesebene vernetzen und wichtige innerparteilich Impulse aussenden um meinen Traum von der „inklusiven Gesellschaft“ zu realisieren.

Was wir brauchen sind behinderte Menschen mit Humor und Selbstironie in den Gremien der Partei. Setzen wir ein Zeichen und wählen so einen „nicht“ in den Länderrat, sein Name: Axel Langen. Ahnung von so komplizierten Dingen wie dem Bundesteilhabeleistungsgesetz und der damit verbundenen Reform der Eingliederungshilfe, was die Kommunen durch die Beteiligung des Bundes an den Kosten entlastet, hat der Jeck sowieso nit!

Axel Langen ist anders, daher ist auch seine Bewerbung anders, humorvoll und selbstironisch.

Meine Qualifikation liegt nicht in meiner Behinderung, sondern in meiner Sachkenntnis zum Thema „Inklusion“ und in meiner persönlichen Art die Dinge unkonventionell anzugehen. Also genau das was im Länderrat fehlt! Eine Inklusionspartei zeichnet sich dadurch aus, dass sie Inklusion praktiziert und es Menschen die behindert werden „es ermöglicht“ in den Gremien der Partei an vorderster Front mit dabei zu sein. Ja, sie sind unbequem und lästig, aber es sind grüne Kämpfer mit Herz und Seele und werden ihren Kampf nie Aufgeben. Und die Wahrheit ist, ich bin stolz darauf einer von Ihnen zu sein.

Von daher meine Empfehlung an euch meine lieben Freundinnen und Freunde, wählt doch lieber die Anderen.

Euer Axel

Biografie

#Grün:

  • Parteieintritt Mai 2012
  • Delegierter BAG Behindertenpolitik (Mitglied der BuVo AG Barrierefreiheit)
  • Ersatzdelegierter für LDKen und BDKen

#persönliche Biographie:

  • geb. 24.02.1964 in Eschweiler, Kr. Aachen
  • Gelernter Betriebsschlosser
  • seit 1997 beschäftigt als Angestellter beim Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland (Landschaftsverband Rheinland)
  • März 2012 Verlegung des Wohnsitzes nach Bonn

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